Vergleich Depotanbieter für ETF- und Fondssparpläne 

Letzte Aktualisierung: März 2025

Platz 1 - Scalable Capital

Preis-Leistungssieger mit voller Kostentransparenz

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro  (Free Broker)
  • Ordergebühren ETF-Sparplan: 0 Euro
  • Reguläre Ordergebühren ETF-Kauf- und Verkauf: 0,99 Euro/Transaktion (Free Broker)
  • Ordergebühren Aktien/Fonds: 0,99 Euro/Transaktion (Free Broker)
  • Zinsen und Tagesgeld: bis zu 2,75% (bis 500.000 Euro Guthaben, Prime+ Broker)
  • Vorteil: Mehr als 2500  ETFs im Sparplan kostenlos. Prime-ETFs (iShares, Invesco oder Xtrackers) auch ohne Sparplan immer kostenfrei handelbar.

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  • Mindestrate Sparplan: 1 Euro
  • Krypto-Handel: Möglich

Platz 2 - FINANZEN.NET ZERO

Super günstiger Newcomer ohne Schnick-Schnack

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: 0 Euro
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: ab 0 Euro (0,99 Euro für Standardorders unter 500 Euro)
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: ab 0 Euro (0,99 Euro für Standardorders unter 500 Euro)
  • Zinsen und Tagesgeld:  Nein
  • Vorteil: Mehr als 1500 ETFs im Sparplan dauerhaft kostenlos. Fast keine Kosten bei außerbörslichem Handel oder über Börse gettex.

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  • Mindestrate Sparplan: Keine Mindestrate
  • Krypto-Handel: Möglich

Platz 3 - Consorsbank

Einer der beliebtesten Anbieter am Markt und bester Online-Broker laut Focus Money (45/2023)

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: ab 0 Euro (491 Aktions-ETFs), ansonsten 1,5%
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: 4,95 Euro zzgl. 0,25%., mind. 9,90 Euro , max. 69,00 Euro.
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 4,90 Euro zzgl. 0,25%, mind. 9,90 Euro , max. 69,00 Euro.
  • Zinsen und Tagesgeld: 3,15% (bis 1.000.000 Euro Guthaben, Neukunden, 3 Monate)
  • Vorteil: 
    • 521 StarPartner-ETFs zum Aktionspreis von 3,95 Euro, nachhaltige ETFs ohne Ordergebühren
    • Erste 12 Monate für Neukunden: Reguläre Ordergebühren 0,95 Euro über Tradegate und alle Wertpapiersparpläne ohne Gebühr
    • Insgesamt 1905 ETFs zum Besparen verfügbar
    • Aktiensparpläneangebot vorhanden

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  • Mindestrate Sparplan: 10 Euro
  • Krypto-Handel: Nicht möglich

Platz 4 - ING

Logo ING Bank mit Affiliate Link

Ein günstiger und solider Platzhirsch (frühere ING DiBa)

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: 0 Euro
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: 4,90 Euro zzgl. 0,25%, max. 69,90 Euro
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 4,90 Euro zzgl. 0,25%, max. 69,90 Euro
  • Zinsen und Tagesgeld: 3% (4 Monate, bis 250,000 Euro Guthaben, Neukunden)
  • Vorteil: 
    • Mehr als 1120  Aktions-ETF im Sparplan kostenlos.
    • Über 180 ETFs sind bei Einmalorders ab 1.000 Euro Ordervolumen kostenfrei

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  • Mindestrate Sparplan: 1 Euro
  • Krypto-Handel: Nicht möglich

Platz 5 - SMARTBROKER+

Newcomer am Markt

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan:  ab 0 Euro (Amundi, SPDR, Xtrackers), ansonsten 0,2% bzw. mind. 1 Euro
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: 0 Euro für Orders ab 500 Euro über Gettex, max. 1 Euro für Orders unter 500 Euro über Gettex; ansonsten 4 Euro Flatfee für alle deutschen Börsenplätze
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 4 Euro Flatfee für alle deutschen Börsenplätze; 0 Euro für Orders ab 500 Euro über Gettex
  • Zinsen und Tagesgeld:  2,75% (bis 100.000 Euro)
  • Vorteil:
    • Über 1.600 ETF-Sparpläne dauerhaft vergünstigt, davon fast alle Sparpläne von Amundi, SPDR und Xtrackers kostenlos
    • Über 14.000 Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag

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  • Mindestrate Sparplan: 1 Euro
  • Krypto-Handel: Möglich (25 Kryptowährungen)

Platz 6 - eToro

Breit aufgestellter Anbieter mit sehr guten Konditionen

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro (bei regelmäßiger Aktivität)
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: ab 0 Euro
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: ab 0 Euro 
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 0 Euro
  • Zinsen und Tagesgeld: Ja (ab 1,5%)
  • Vorteil: Sehr günstige Konditionen. Gut aufgestellt für Handel von internationalen Aktien, ETFs, CFDs oder Kryptowährungen.

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  • Mindestrate Sparplan: Keine Angabe
  • Krypto-Handel: Möglich

Platz 7 - FIL Fondsbank - Fidelity Group

Sehr gute Konditionen und eine beeindruckende Auswahl für rabattierte Fonds. Eröffnung über fonds-super-markt.de als Vermittler empfohlen (dafür einfach dem Link folgen).

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro  (ab 6000 Euro)
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: 0 Euro
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: 2 Euro pro Order
  • Handelsgebühren Fonds: 2 Euro pro Order
  • Zinsen und Tagesgeld: Nein
  • Vorteil: Über 9.600 Fonds mit 100 % Rabatt auf den Ausgabenaufschlag

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  • Mindestrate Sparplan: 25 Euro
  • Krypto-Handel: Nein

Platz 8 - Comdirect

Etablierter und sehr bekannter Anbieter. Mehrfach ausgezeichnet (Bester Online Broker 2024 [EURO], 1. Platz Online-Borker Wahl 2024)

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro (3 Jahre, danach mit Sparplan weiterhin 0 Euro)
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: ab 0 Euro (Aktions-ETFs), sonst 1,5%
  • Reguläre Handelsgebühren  ETF-Kauf- und Verkauf: 4,95 Euro zzgl. 0,25%, mind. 9,90 Euro, max. 59,90 Euro.
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 4,90 Euro zzgl. 0,25%, mind. 9,90 Euro, max. 59,90 Euro.
  • Mindestrate Sparplan: 1 Euro
  • Zinsen und Tagesgeld: 2,75% (bis 1.000.000 Euro, 3 Monate, nur Neukunden)
  • Krypto-Handel: Nicht möglich
  • Vorteil: Mehr als 240  Aktions-ETF im Sparplan dauerhaft kostenlos.  Über 14.000 Fonds mit  bis zu 100 % Rabatt auf den Ausgabenaufschlag.

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  • Mindestrate Sparplan: 1 Euro
  • Krypto-Handel: Nicht möglich

Platz 9 - Postbank

Bekannter Anbieter unter dem Schirm der Deutschen Bank

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro 
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: 0 Euro
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: Mind. 9,95 Euro, max. 69,95 Euro.
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: Mind. 9,95 Euro, max. 69,95 Euro.
  • Zinsen und Tagesgeld: 2,25% (12 Monate, bis 100.000 Euro, nur "Neugeld")
  • Vorteil: Fonds maximal 1,5% Ausgabeaufschlag

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  • Mindestrate Sparplan: 25 Euro
  • Krypto-Handel: Nein

Platz 10 - 1822direct

Solidität des Sparkassenverbundes  (Direktbank der Frankfurter Sparkasse)

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro  (mind. 1 Transaktion pro Quartal)
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan:  Ab 0 Euro (Aktions-ETFs), ansonsten 1,5% (mind. 1,5 Euro, max. 14,90 Euro)
  • Reguläre Handelsgebühren ETF-Kauf- und Verkauf: 4,90 Euro zzgl. 0,25%, mind. 9,90 Euro, max. 59,90 Euro.
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 4,90 Euro zzgl. 0,25%, mind. 9,90 Euro, max. 59,90 Euro.
  • Mindestrate Sparplan: 50 Euro
  • Zinsen und Tagesgeld: 2,75% (6 Monate, bis 250.000 Euro, nur Neukunden)
  • Krypto-Handel: Nein
  • Vorteil: 4500 ETFs und Fonds im Sparplan verfügbar. Mehr als 100 Aktions-ETFs mit kostenfreiem Sparplan.

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  • Mindestrate Sparplan: 50 Euro
  • Krypto-Handel: Nein

Platz 11 - SPARKASSEN BROKER

Solidität des Sparkassenverbundes

 

Konditionen:

  • Depotgebühren: 0 Euro  (mit Sparplan oder mind. 10.000 Euro)
  • Handelsgebühren ETF-Sparplan: 2,5%
  • Reguläre Handelsgebühren  ETF-Kauf- und Verkauf: 4,99 Euro zzgl. 0,25%, mind. 8,99 Euro, max. 54,99 Euro.
  • Handelsgebühren Aktien/Fonds: 4,99 Euro zzgl. 0,25%, mind. 8,99 Euro, max. 54,99 Euro.
  • Zinsen und Tagesgeld: 2,75% (6 Monate, bis 500.000 Euro, nur Neukunden)
  • Vorteil: Viele Deka und Xtrackers ETF kostenfrei handelbar und Aktions-Fonds mit reduziertem Ausgabeaufschlag bis zu 100%.

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  • Mindestrate Sparplan: 20 Euro
  • Krypto-Handel: Nein

Sparplanrechner 

Mit unserem kostenfreien ETF-Sparplan-Rechner kannst du ganz einfach und schnell einen individuellen Sparplan simulieren. Lege die gewünschte Laufzeit und monatliche Sparbeträge fest, um zu sehen, wie viel Vermögen du über die Jahre aufbauen kannst. Der Rechner wird dir über unsere Partnerseite Zendepot.de bereitgestellt, die sich auf das entspannte Investieren in Eigenregie spezialisiert hat.


Häufig gestellte Fragen - Alles was du über ETFs, Depotanbieter und Sparpläne wissen musst!

Wie finde ich ein passendes Depot?

Ein gutes Depot sollte in erster Linie durch niedrige Gebühren überzeugen. Achte dabei besonders auf Depot- und Transaktionskosten, denn hohe Gebühren schmälern deine Rendite über die Jahre. Daher solltest du ein Depot wählen, das günstige Konditionen bietet – von den Depotkosten bis hin zu den Kauf- und Verkaufskosten. Beachte jedoch, dass die Produktkosten von ETFs oder Fonds unabhängig vom Depotanbieter sind.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Seriosität des Anbieters. Du solltest einem Anbieter dein Geld langfristig anvertrauen können. Gerade bei günstigen Brokern aus dem Ausland besteht oft die Gefahr, dass deren Geschäftsmodell weniger stabil ist. Daher empfiehlt es sich, auf etablierte Banken und Anbieter mit Erfahrung zu setzen.

Was kostet ein Depot mit Sparplan?

Beim Depot gibt es im Wesentlichen zwei wichtige Kostenarten: Depotkosten und Transaktionskosten. Die meisten Anbieter verzichten heute auf Depotgebühren, besonders bei regelmäßigen Sparplänen. Achte jedoch darauf, dass einige kostenfreie Depots an einen aktiven Sparplan gebunden sind. Unser Tipp: Wähle bevorzugt Anbieter ohne Depotkosten, da kostenpflichtige Depots langfristig die Rendite belasten.

Transaktionskosten entstehen bei jedem Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Abhängig vom Anbieter fallen sie entweder als fester Betrag (Order-Fee) oder prozentual zum Investitionsbetrag an. Für ETF-Sparpläne sind die Transaktionskosten oft sehr gering und haben kaum Einfluss auf deine Gesamtrendite. In unserem transparenten Vergleich findest du eine Übersicht über alle relevanten Kosten und kannst so den passenden Anbieter auswählen.

Was ist ein ETF?

Die drei Buchstaben „ETF“ stehen für Exchange Traded Funds (börsengehandelter Indexfonds). Ein ETF bildet einfach gesagt eine Liste von vielen Aktien ab, die im Fachjargon als Index bezeichnet werden. Bekannte Indizes sind beispielsweise der DAX (Deutscher Aktienindex), der S&P 500 oder der MSCI World Index.

Ein ETF ist passiv verwaltet und bildet den Index 1:1 ab, ohne dass ein aktives Management versucht, den Markt zu schlagen. Dies spart Verwaltungskosten und macht ETFs äußerst kostengünstig. Empirischen Untersuchungen zufolge ist die Rendite in der Regel besser als bei aktiv verwalteten Fonds.

Was ist ein ETF-Sparplan und warum lohnt er sich?

Ein ETF-Sparplan ermöglicht dir den schrittweisen Vermögensaufbau durch regelmäßige Investitionen in ETFs (börsengehandelte Indexfonds). Dabei legst du monatlich einen festen Betrag an, der automatisch investiert wird. Der Vorteil: Durch den sogenannten Cost-Average-Effekt kaufst du nie nur zu hohen Kursen, sondern erzielst über die Zeit einen vorteilhaften Durchschnittskurs. Gerade in volatilen Marktphasen kann dieser Effekt helfen, Schwankungen abzufedern.

Viele Banken bieten ETF-Sparpläne zu niedrigen Transaktionskosten an. Häufig erfolgt die Ausführung an festgelegten Terminen, zum Beispiel am 1. oder 15. eines Monats. So bleibt dein Sparplan planbar und kosteneffizient – eine einfache Möglichkeit, langfristig und mit überschaubaren Beträgen in den Markt zu investieren.

Welches sind die besten ETFs für einen Sparplan und worauf sollte man achten?

Für langfristige Sparpläne empfehlen Experten global diversifizierte ETFs, die das Risiko breit streuen und zugleich geringe Kosten bieten. Solche ETFs verteilen dein Investment über zahlreiche Länder und Währungen und minimieren damit die Abhängigkeit von einzelnen Märkten.

Beliebte ETF-Indizes für eine breite Diversifikation:

  • MSCI World Index: Beinhaltet etwa 1600 Aktien aus 23 Industrieländern und eignet sich hervorragend als Basisinvestment.
  • MSCI All Country World Index (ACWI): Deckt zusätzlich auch Schwellenländer ab und bietet damit eine noch breitere Streuung mit über 3000 Aktien.
  • FTSE All-World Index: Ähnlich wie der MSCI ACWI, enthält dieser Index rund 4.000 Aktien aus Industrie- und Schwellenländern.

Um auch wachstumsstarke, kleinere Unternehmen im Sparplan abzubilden, empfiehlt sich eine Beimischung des MSCI World Small Cap Index. So erhöhst du das Potenzial für langfristiges Wachstum und profitierst von der Dynamik kleinerer Unternehmen.

Wie funktionieren Robo-Advisor bei der Verwaltung von ETF-Portfolios?

Ein Robo-Advisor ist ein digitaler Finanzdienstleister, der die Verwaltung eines ETF-Portfolios automatisiert und kosteneffizient übernimmt. Anhand deiner individuellen Risikoklasse investiert der Robo-Advisor dein Geld in breit gestreute, kostenoptimierte ETFs. Durch die automatisierte Strategie greift er auf fundiertes Expertenwissen und festgelegte Investmentregeln zurück, sodass du keine eigenen Entscheidungen treffen musst.

Was kostet ein Robo-Advisor? Für diesen Service fällt eine jährliche Verwaltungsgebühr von etwa 0,25 % bis 1 % an. Diese Gebühr deckt normalerweise alle anfallenden Kosten ab, was den Robo-Advisor zu einer transparenten und unkomplizierten Lösung für alle macht, die eine bequeme und professionelle Vermögensverwaltung suchen und wenig Zeit oder Interesse für eine manuelle Vermögensverwaltung haben. Unter folgendem Link findest du unseren Robo-Advisor-Vergleich

Ist ein langfristiger, kostenoptimierter Sparplan deine beste Option?

Traditionell waren Sparkonten oder Festgeldkonten die bevorzugten Optionen für das Ansparen von Geld. Angesichts der anhaltend hohen Inflation und trotz steigender Zinsen bleibt die Realrendite jedoch negativ. Das bedeutet, dass Sparer jährlich an Kaufkraft verlieren, was diese klassischen Anlageformen für langfristige Investitionen weniger geeignet macht.

Die meisten Finanzexperten empfehlen daher die Nutzung eines Depots mit einem ETF-Sparplan als vielversprechende Alternative für langfristige Anlagen. Durch die Investition in weltweit diversifizierte ETFs, wie beispielsweise den MSCI World, konnten in den letzten 45 Jahren durchschnittliche jährliche Renditen von etwa 9 % pro Jahr erzielt werden. Selbst mit kleinen monatlichen Sparbeträgen können so über die Jahre hinweg beachtliche Vermögen aufgebaut werden.

Ein langfristiges Beispiel für die hohe Performance aktienbasierter Anlagen ist der US-Aktienmarkt, dargestellt durch den breit gestreuten S&P 500-Index. Die historisch weit zurückreichende Entwicklung dieses Indexes zeigt, dass sich ein langfristiger Sparplan auch in Zeiten erheblicher Krisen und Rücksetzer als vorteilhaft erwiesen hat.

Darstellung S&P500 seit 1935 bis 2020

Was ist Rebalancing und warum ist es wichtig?

Rebalancing bezeichnet die regelmäßige Anpassung deines Portfolios, um die ursprünglich festgelegte Aufteilung (Allokation) wiederherzustellen. Wenn du in mehrere ETFs investierst, können sich ihre Wertentwicklungen unterschiedlich entwickeln, was das Gleichgewicht deines Portfolios verschiebt. Durch Rebalancing wird dieses Ungleichgewicht korrigiert, indem die Verteilung der Anlageklassen zurück ins gewünschte Verhältnis gebracht wird.

Tipp: Wenn du einen Robo-Advisor nutzt, übernimmt dieser das Rebalancing automatisch für dich. So bleibt dein Portfolio stets optimal ausgerichtet, ohne dass du selbst aktiv werden musst.

Was sind Neobroker?

Neobroker sind moderne Online-Brokerage-Plattformen, die den Handel mit Aktien, ETFs und anderen Wertpapieren zu attraktiven Konditionen ermöglichen. Diese Plattformen zeichnen sich durch eine niedrige Gebührenstruktur und benutzerfreundliche Apps aus, die den Zugang zu den Finanzmärkten erleichtern.

Neobroker bieten eine kosteneffiziente Möglichkeit, Geld anzulegen und das persönliche Portfolio zu verwalten. Sie richten sich an Anleger unterschiedlichster Erfahrungsstufen und ermöglichen es, Investitionen einfach und transparent zu tätigen. Durch die Nutzung eines Neobrokers können Anleger von den Möglichkeiten der Finanzmärkte profitieren.

Was muss ich steuerlich bei einem ETF-Sparplan beachten?

Kapitalerträge aus einem Depot unterliegen grundsätzlich der Steuerpflicht. In Deutschland wird auf Kapitaleinkünfte die Abgeltungssteuer erhoben, die 25 % beträgt, zuzüglich eines Solidaritätszuschlags von 5,5 % sowie eventuell anfallender Kirchensteuer, die je nach Bundesland und Konfession 8 oder 9 % betragen kann. Dies ergibt einen Steuersatz von etwa 26,38 % ohne Kirchensteuer und zwischen 28,4 % und 28,6 % mit Kirchensteuer.

Jeder Bundesbürger hat einen jährlichen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro (Stand 2025), der für alle Erträge am Kapitalmarkt gilt. Dazu zählen Gewinne aus Aktien, Fonds, ETFs, Zinsen und die jährliche Vorabpauschale.

Die Ermittlung der Erträge erfolgt in der Regel durch die Bank, die zudem prüft, ob diese Erträge unter die Teilfreistellung fallen. Diese Teilfreistellung ermöglicht es, dass ein bestimmter Teil der Erträge steuerfrei ist. Die steuerfreien Abschläge variieren je nach Kategorie und können zwischen 0 und 30 % liegen; bei aktienbasierten ETFs liegt dieser in der Regel bei 30 %. Die Teilfreistellung findet Anwendung bei der Vorabpauschale, der Besteuerung von Dividenden sowie den Veräußerungsgewinnen.

Der Sparer-Pauschbetrag steht jährlich neu zur Verfügung, wobei nicht verbrauchte Beträge nicht in das folgende Jahr übertragen werden können. Wird der Freibetrag nicht genutzt, verfällt er am Ende des Jahres.

Für Personen mit geringem Einkommen, beispielsweise Jugendliche oder Studenten, besteht die Möglichkeit, mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung bis zur Summe des Sparer-Pauschbetrags plus Grundfreibetrag (13.096 Euro, Stand 2025) steuerfrei zu wirtschaften. Dies umfasst auch Erträge aus Kapitaleinkünften.

Was sind Depotvermittler und welche Vorteile bieten diese?

Depotvermittler sind spezialisierte Plattformen, die den Prozess der Eröffnung eines Investmentdepots erleichtern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Vorgehensweise, bei der ein Depotantrag direkt bei einer Bank gestellt wird, arbeiten Depotvermittler mit verschiedenen Banken zusammen und können dadurch attraktive Konditionen für ihre Kunden aushandeln.

Durch die hohe Anzahl an Vermittlungen pro Monat sind Depotvermittler in der Lage, bessere Preise und Konditionen anzubieten, ohne dass den Kunden zusätzliche Kosten entstehen. Dies macht sie zu einer interessanten Option für Anleger, die von den Vorteilen eines Investmentdepots profitieren möchten, ohne höhere Gebühren zahlen zu müssen.

Ein Beispiel für Depotvermittler sind fonds-super-markt.de und FondsDISCOUNT.de, die besonders vorteilhafte Bedingungen für Investitionen in Fonds anbieten, häufig mit einem um 100 % reduzierten Ausgabeaufschlag. Dies ermöglicht es Anlegern, kostengünstig in Fonds zu investieren.

Kann ein Minderjähriger ein Depot eröffnen?

Die klare Antwort lautet: Nein! Ein Depot kann nur von Volljährigen eigenständig eröffnet werden. Für Minderjährige muss das Depot stets von den Erziehungsberechtigten angelegt werden. So können Eltern oder gesetzliche Vertreter frühzeitig für ihre Kinder in ETFs und andere Anlageprodukte investieren und den Vermögensaufbau langfristig unterstützen. Depots für Kinder nennt man Juniordepot (oder Kinderdepot). Unsere Partner-Homepage JUNIORDEPOT-EINFACH.de bietet hierzu eine Fülle von Informationen und einen aktuellen Vergleich empfehlenswerter Anbieter. 

Rechtliche Hinweise

Rechtliche Hinweise gemäß Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

Der Vergleich bietet keinen kompletten Marktüberblick. Hauptrankingfaktor ist das Gesamtergebnis, welches anhand der aufgeführten und relevanten Produktkonditionen ermittelt wird. Das Listung beginnt mit den größten Erträgen oder Einsparungen und endet mit den höchsten Kosten. Bei ertrags-/kostengleichen Produkten wird zusätzlich die Abschlussquote berücksichtigt. D. h. Produkte, die im Verhältnis zu den Aufrufen hier öfter gewählt werden, sind höher platziert. Leider können wir Produktinformationen und Konditionen, die wir extern beziehen, nicht immer auf Echtheit prüfen. Die Kosten sind gekennzeichnet, ob sie jeweils prozentual, einmalig pro Transaktion oder jährlich anfallen. Basis sind die aktuellen Konditionen vom 01.03.2025. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren (gemäß den jeweilen AGBs) zusätzlich fremde Spesen anfallen. Investieren beinhaltet Verlustrisiken. Alle Angaben ohne Gewähr.

Externe Links

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